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Wierataler Gemeindeblatt Jg. 2004 (13.) Ausgabe Nr.: 04 vom 06. März
Ein Rückblick auf die närrische Saison des Niederhainer Karnevalsclubs Unter dem Moto “Mit Asterix und Pyramiden kann man sogar die Antike lieben” eröffneten wir unsere 38. Faschingsschau mit einem kräftigen “Niederhain Helau”! Ein Prinzenpaar nun mal zum Fasching gehört, deshalb wurde auch bei uns eins gekührt. Prinz Tobias und Prinzessin Annika waren zwar noch klein, trotzdem luden sie alle zur Kussfreiheit ein. Es begannen dann die Mädels in ihrem schönsten Glanz für alle im Saal das Programm mit ihrem neuen Gardetanz. Unsrer jungen Tänzer luden ein bei einer Reise in die Vergangenheit dabei zu sein. Die Antike wollten wir zum Leben erwecken und so manch Lustiges gab es dabei zu entdecken. Mit Pharao Ramses als Reiseleiter ging es im Programm dann munter weiter. Ins römische Reich sollte es als Erstes geh’n, ein gallisches Dorf wollten wir besuchen, von weiten hörten wir Asterix und Miraculix schon fluchen. Obelix war in den Zaubertrank gefallen, man hatte schon Angst, er könne nun nur noch lallen. Aber nein, mit der Kraft von 10 Riesen ist er dem Kessel dann wieder entstiegen. Mystisch sollte es weitergehen. Die Tanzgruppe zeigte uns mit ihrem Tanz: Wie wird das Licht gegen das Dunkel bestehen. Das hat man sich gern nochmal angeschaut, denn dieser Tanz ging unter die Haut. Nun lud Cäsar in die Arena ein, vier Römer schleppten vier Gladiatoren herein. Es wurde gekämpft auf Leben und Tod. Doch der Sieger, oh welche Not - “Löwe, Löwe...” rief das Volk, und dann kam er geschlichen durch den Saal, ein “Kätzchen”, geschmeidig wie ein Aal, doch anstatt den Gladiator zu zerkratzen, liebkoste es ihn mit seinen Tatzen. Nun sind wir in Ägypten angekommen, im Land von Cleopatra und Pharaonen. Durch tolle Musik in Stimmung gebracht, fühlte man sich wie auf einem ägyptischen Markt. Eine Sklavenhändlerin bot ihre Sklaven feil, in der Keilschriftschule wurde gemeiselt in Stein, Hyroklyphen wurden auf Papyrus gebracht und der Pyramidenbau auch endlich vollbracht. Und es endete die ganze Schau in einem Weihnachtspyramidenbau. Auf Kamelen so schnell wie wilde Pferde betreten Fata und Morgana die Wüstenerde. Mit Schalk im Nacken und spitzen Worten blieb lange Zeit kein Auge trocken. Nicht einmal Richtung Theke wurden die Plätze verlassen man wollte ja keinen Witz verpassen. Manch Anwesender wurde beim Namen genannt. Sie fanden´s aber trotzdem amüsant, denn alle hatten sich gedacht: “Humor ist wenn man trotzdem lacht!” Beim orientalischen Bauchtanz konnte man dann sehn, wie nach einiger Übung sogar Männer recht grazil ihre Hüften dreh´n. Der Star der ganzen Bauchtanzgruppe war allerdings unumstritten die “Zuckerpuppe”. Und jetzt wartete wieder jeder gespannt, als letztes ging es nach Griechenland. Mit “Weiße Rosen aus Athen” stimmten sich die Fans dann ein: Nana Muskourie hielt ihren Einstand in Lgl.-Niederhain. Ja, nun waren wir in Athen, man konnte auch das Olympische Feuers seh´n. Zwei Fackelläufer es uns durch den ganzen Abend gebracht und es nun mit Spannung entfacht. Es marschierten unter großem Beifall ein die Olympischen Kämpfer von Niederhain. Man musste schon genauer hinsehen, denn die Sportler waren “derwegen recht kleen”. Es wurde gekämpft mit Ehrgeiz und Konzentration. Ein tosender Applaus war dafür der Lohn. Als griechische Cheerleader feuerten sie die Sportler an, als wilde Amazonen folgte die Tanzgruppe sodann nach flotten Rhytmen wirbelten die Mädels übers Parkett, der Applaus machte die Probemühen dann wett. Ein Herr namens Franz gab uns dann zu verstehn mit zuviel Wein im Blut kann man nur schwerlich gerade stehn. Nun konnten wir noch die Männer und Frauen des NKC´s mit einem Sirtaki sehen, bevor nun sollte unsere Reise in die Antike zu Ende gehen. Ob nun Rom, Ägypten oder Griechenland - die Antike zog so manchen in ihren Bann. Mit viel Applaus wurden wir bedacht. Es wurde viel gesungen und viel gelacht. Doch wollten wir vor allen Dingen wieder Spaß und Freude bringen. Bis zur nächsten Faschingsschau grüßen wir alle mit einem Niederhain helau!!!
Unser Dank gilt allen Helfern und Sponsoren, denn ohne sie wären wir verloren: Firma Jörg Vogel, Fensterbau Peter Zeißig, Firma Wittig Brandschutz, Sparkasse Altenburger Land, Quelleagentur Margitta Börngen, Familie Bernd Helbig, Familie Jörg Kühn, Zahnarztpraxis Carola Kühn, Frisörsalon Silke Köhler, Firma Bernhard Hecker, Blumenhof Georgi, Agrarunternehmen am Leinawald eG, Ofenbaufirma Dr. Karl-Heinz Kühn, Kai Rößer, Bäckerei Volker Hans, Firma Eberhard Heinig, Firma Detlef Lessau, Getränkehandel Donat, dem Chef der Verwaltungsgemeinschaft - Gerd Werner, Gemeindeverwaltung Lgl.-Niederhain - Bürgermeister Jürgen Schneider, Getränkehandel Herrmann Beier, Karin und Gerhard Olbrich, Boutique Constanze, Rolf und Angelika Taube, Service Klausa, Faschingsverein “Motor”, Möbel Schröter, Konsum Lgl.- Niederhain, Weinhof Weber, unser besonderer Dank gilt “Lohma Disc” Stephan Bog, der uns bei der Auswahl und dem Zusammenstellen der Musik großartig unterstützte. Außerdem bedanken wir uns bei Werner Brose mit seinem Team, Renate und Rolf Petzold, Rolf und Christa Müller, Frau Schulze, Irmgard und Peter Wolf für ihre Hilfe und allen anonymen Spendern, die mit ihrer Spende mithalfen, unser Sparschwein zu füllen. Sehr gefreut haben wir uns , dass Frau Meissner mit dem Chor der Niederhainer Grundschule zum Kinderfasching das Lied von “Der Faschingspolonäse aus Langenleuba - Niederhain” vorgestellt hat.
Danke! Niederhain Helau
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